Länderinformation Albanien

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Allgemeiner Überblick 

Albanien (albanisch unbestimmt: Shqipëri, bestimmt: Shqipëria), amtlich Republik Albanien (alb. Republika e Shqipërisë), ist ein Staat in Südosteuropa bzw. auf der Balkanhalbinsel. Er grenzt im Norden an Montenegro und den Kosovo, im Osten an Mazedonien und im Süden an Griechenland. Die natürliche Westgrenze wird durch die Küsten des Adriatischen und des Ionischen Meeres gebildet, wodurch das Land zu den Anrainerstaaten des Mittelmeeres zählt. Das Land ist Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der CEFTA, der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, des Europarates, des Kooperationsrates für Südosteuropa, der OSZE und Beitrittskandidat der EU. Hauptstadt und Regierungssitz des Landes ist Tirana.

Mit seiner Fläche von 28.748 km² ist Albanien etwas kleiner als Belgien und hat mit 2,82 Millionen etwas mehr Einwohner als Schleswig-Holstein.

Albanien besitzt an der Adria und am Ionischen Meer eine 362 Kilometer lange Küste mit vielen Sand- und Kiesstränden. Bekannte Urlaubsorte sind Velipoja, Shëngjin, Durrës und Vlora an der Adria sowie Dhërmi, Himara und Saranda am Ionischen Meer. An der engsten Stelle der Adria – der Straße von Otranto – ist die albanische Küste nur 73 Kilometer von Italien entfernt, beim Ort Ksamil nur zwei Kilometer von der griechischen Insel Korfu. (Quelle: Wikipedia)

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Persönliche Erfahrungen

Wir besuchten zuletzt Albanien im Mai 2015. Die Einreise von Montenegro über den Grenzübergang Sukobin/Muriqan war problemlos. Wir haben die Grenze an einem Wochentag vormittags passiert. Somit hatten wir nur ca. 30min Wartezeit. An anderer Stelle wurde uns von mehreren Stunden Wartezeit berichtet, wenn an einem Wochenende Abends eingereist wurde.

Sehr empfehlen können wir das Lake Shkodra Resort am Nordufer des Shkodrasee. Auf einem schönen Wiesengelände direkt am See kann man mit dem Camper stehen oder sich kleine Tipis mieten. Hier bekommt man alle Informationen über Albanien und kann sich auf dieses Land einstimmen.

Bargeldbeschaffung war in Shkodër kein Problem. Auch im Rest Albanien waren genügend Geldautomaten für VISA oder MasterCard vorhanden. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht ausgerechnet einen der vielen Euroautomaten aussucht.

Die Straßenverhältnisse waren sehr unterschiedlich. Im Norden und Osten Albaniens sind wir meist auf brüchigem Altasphalt unterwegs gewesen. Die Ostroute entlang der Grenze zum Kosovo und Mazedonien ist nördlich des Ohrid Sees noch nicht geteert. Auf einen Abschnitt von über 60km waren wir auf sehr ausgewaschenem Schotter unterwegs. Für diese 60km sollte man 3h einplanen. Generell sind die Straßen in dieser Region meist schlecht und nicht breiter als 4m. Somit kommt man auch nur langsam voran, das sollte man bei der Routenplanung unbedingt berücksichtigen. Die Straßen an der Küste und die E853 waren größtenteils in einem guten Zustand. Besonders die E853 ist neu geteert und breit ausgebaut.

Albanien haben wir als ein sehr sicheres Reiseland empfunden. So haben unsere Tischnachbarn in Restaurants meist ihre Taschen offen liegen lassen, wenn einmal die Toilette aufgesucht wurde. Auch werden Autos selten abgeschlossen. Wir wurden sehr respektvoll behandelt und nur sehr selten angebettelt. Das freie Übernachten mit dem Camper oder dem Zelt ist kein Problem. Man ist allerdings nie alleine in der Natur. Albanien ist ein sehr zersiedeltes Land und überall trifft man auf Ziegen- oder Schafhirten. Diese sind den Reisenden gegenüber sehr freundlich und wenn man ihnen morgens noch einen Kaffee anbietet kommt man schnell ins Gespräch.

Campingplätze zum Übernachten sind im Osten des Landes bis auf den Ohridsee quasi nicht vorhanden. An der Küste finden sich mehrere Campingplätze. Hier hat uns vor allem Camping Kranes nördlich von Himare gut gefallen. Die sehr netten Besitzer gehören zur griechischen Minderheit und sprechen neben Albanisch und Griechisch auch fliesend Deutsch, Englisch und Französisch! Gerne kümmern sie sich auch um eine Fährbuchung nach Italien. Bei allen in Albanien besuchten Campingplätzen muss man abstriche zum europäischen Standart machen, aber die meisten Plätze verfügten über saubere wenn auch einfache Sanitäreinrichtungen.

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Fazit

Albanien ist ein noch ursprüngliches Reiseland für Individualreisende und Globetrotter ebenso für Offroadfreunde und Naturliebhaber. Albanien ist weit mehr als nur ein Transitland auf dem Weg nach Griechenland.

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